Gregor Zöllig, Veronika Witte und Imme Kachel beschäftigten sich in Puls 1 mit dem manipulativen Aspekt des Körpers im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Körperveränderungen bei gleichzeitigem erhöhten Körperbewusstsein in der Gesellschaft und die Frage nach der Körperidentität und ihrer gesell- schaftliche Relevanz setzen sie zu der Musik The Dharma and Big Sur von John Adams in assoziative Bilder und Szenen um. Wittes Arbeit beginnt schon im Foyer des Theaters, wo Zuschauer Teil eines von ihr entwickelten fiktiven Meinungsforschungs instituts ‚ISF‘ werden. Hostessen befragen die Zuschauer nach ihren Körpervorstellungen, dessen Ergebnisse in den Tanzabend einfließen. Eine transparente Blase wird von bellmer-artigigen Kreaturen bevölkert und von medialen Bilden von Körpern in Auflösung flankiert.
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