| In dem abgedunkelten Raum scheinen auf zehn Mini-LED-Laufschriften fließende Wortfragmente zu schweben. In gegenläufiger Richtung spiegelt eine motorbetriebene Spiegelkugel eine unendliche Folge von vier Buchstaben, diese legen sich wie ein fließender, flüchtiger immaterieller und kryptischer Text über den Raum. Bei dieser schein- bar willkürlich gesetzten Kombination handelt es sich um eine Sequenz des genetischen Human Codes. Auf jedem der 4500 Einzelspiegel wurde je ein Buchstaben der variierenden Gen-Basenfolgen „A‘C‘T‘G“ eingraviert. Ein Ausschnitt eines genetischen Portraits. Diese zwei gegenläufig laufenden Sprachflüsse – der Kugel und der LEDs – provozieren beim Besucher eine physische Verunsicherung der herkömmlichen Wahrnehmungs muster. Zurück bleibt ein taumelnder Betrachter, der sich seiner selbst physisch nicht mehr sicher ist
Technik: motorbetriebene Spiegelkugel 70 cm
10 LED-Laufschriften 3 x 12 cm in Objekten
2 Diaprojektoren mit Lochlinsen.
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